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Rewe

Längst nicht erschöpft

Die REWE Group hatte mit Neudietendorf 2011 den ersten von insgesamt 28 Logistik-Standorten auf das Fuhrparkmanagementsystem COSware umgestellt. Effizienzsteigerungen in den Bereichen Verwaltung und Disposition sowie eine höhere Auslastung der Fahrzeuge zählen zu den spürbaren Effekten.

Das Frachtaufkommen ist gigantisch: Allein in Deutschland lässt REWE jährlich rund 1,2 Milliarden Kolli in mehr als 44 Millionen Transporteinheiten per LKW in die Märkte liefern. Entsprechend groß war das Einsparpotenzial im Bereich Fuhrpark mit seinen rund 2.300 Fahrzeugen. COSware erhöht die Auslastung und reduziert die Zahl der gefahrenen Kilometer, den Dieselverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emmissionen. Eingesetzt werden die Software-Module für Tourenplanung, Controlling und die Frachtkostenabrechnung.

Dynamik statt Rahmentouren

Das REWE-Logistikzentrum in Neudietendorf fungierte als Pilotstandort. Pro Tag starten hier rund 110 Touren, die mit der neuen Software deutlich einfacher gebildet und verwaltet werden können. So gab es bis Oktober 2010 in Neudietendorf für alle Warenarten noch feststehende Rahmentouren, mit denen die rund 300 im Versandgebiet liegenden Einzelhandelsstandorte zum Teil täglich bedient wurden. Im Rahmen der Umstellung wurde dieses Vorgehen für das Trockensortiment geändert: Mit Hilfe der algoritmischen Berechnungen der COSware-Tourenplanung werden die Zuordnungen zwischen Tour und Empfangsort seither täglich neu bestimmt. So kann gewährleistet werden, dass bei optimierter Auslastung der Fahrzeuge nach wie vor jeder der 220 REWE- und Nahkauf-Märkte bis zu sechs mal pro Woche mit Obst, Gemüse, und Fleisch beliefert wird.

Die Tourenplanung optimiert aber nicht nur das transportierte Volumen, sondern auch die Reihenfolge der angefahrenen Empfänger. Zu den in COSware einmalig eingepflegten Stammdaten gehören deshalb Informationen zur Rampe, Größe des Kühlraums, Hängereinsatz- und Rangiermöglichkeiten sowie die Anlieferzeiten. Ein weiterer Vorteil von COSware ist die gewonnene Transparenz über den gesamten Lieferprozess. Die Rollcontainer und Paletten werden bei REWE mit Hilfe von Handscannern und dem angeschlossenen Lagerverwaltungssystem kommissioniert und anschließend mit einer NVE versehen. Diese wird an COSware übergeben.

Exakter Kommissionierfortschritt

Seit Einführung von COSware ist es den Disponenten möglich, den Kommissionierfortschritt sehr genau zu verfolgen. Im Laufe der Kommissionierung sehen die Disponenten bereits, wie viel Laderaum jeder Auftrag tatsächlich beansprucht. Überraschungs-Effekte aufgrund fehlender oder unerwartet sperriger Aktionsware gehören damit der Vergangenheit an. Sobald die Ladung komplett auf der Warenausgangsfläche bereitsteht, ist anhand der NVE-Nummern die exakte Anzahl der Transporteinheiten und deren Inhalt bekannt. „Früher ist nach der Kommissionierung immer ein Disponent raus ins Lager, um die tatsächliche Anzahl der Rollcontainer zu zählen“, berichtet der in Neudietendorf verantwortliche Fuhrparkleiter Stefan Schäfer.

Zwei Jahre nach Einführung des neuen Fuhrparkmanagementsystems sind bei REWE aber noch weitere Verbesserungen sichtbar. So werden die Frachtabrechnungsdaten automatisch von COSware an SAP übergeben. Zudem werden den Disponenten die Stechzeiten der Fahrer aus SAP-HR direkt in der Tourenplanung angezeigt und können hinsichtlich einer optimierten Fahrereinsatzplanung berücksichtigt werden. Ebenfalls neu ist die automatische Avisierungsfunktion: Sobald der Fahrer die Beladung beendet und auf seinem Handheld-Scanner quittiert hat, generiert COSware ein E-Mail oder ein Fax für jede Ablieferstelle. "Alle Filialen bekommen noch vor der Abfahrt des Lkw Informationen zu Lieferumfang und -zeitpunkt", so Schäfer.

COSware als führendes System

Trotz der bereits erreichten Ziele ist das Logistik-Projekt für die REWE Group längst noch nicht abgeschlossen. Ein nächster Schritt erfolgt mit Einführen und Anbinden einer Lösung für die Sendungsverfolgung. Dann wird es via GPRS-Mobilfunk einen aktiven Austausch planungsrelevanter Daten während der Tour geben.

COSware wird aber nicht nur mit der Sendungsverfolgung vernetzt, sondern auch mit dem zentralen DataWarehouse (DWH). Dabei geht es vor allem um das Aufbereiten von Key-Performance Indikatoren (KPI) für das zentrale Fuhrpark-Controlling bei REWE. COSware liefert dabei den Input von Touren-Daten. Eine weitere Schnittstelle wird es zwischen COSware und einer bei REWE eingesetzten Fahrzeugverwaltungs-Software geben. Dadurch erhält COSware als führendes System die tourenplanungsrelevanten Fahrzeugstammdaten des Eigen-Fuhrparks. Zudem spielt COSware eine zentrale Rolle bei der Anbindung des neuen teilautomatisierten REWE-Zentrallagers in Neu-Isenburg. Das Ansteuern der dortigen automatischen Kommissionierungs-Lösung von Witron gilt als weitere große technische Herausforderung.

Fazit: Auch zwei Jahre nach Einführung des Fuhrparkmanagement- und Dispositionssystems COSware bei REWE ist das Potenzial der Lösung noch längst nicht erschöpft.

 

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